16 April 2009

Islam@SternTV


Respekt für den jungen Mann, der sich gestern bei SternTV öffentlich zu seinem Ausstieg aus dem Islam geäussert hat.
Respekt auch für den Mut, etwas auszusprechen, was viele Westeuropäer vermuten, aber sich nicht trauen, offen zu sagen:
Gewalt und Islam gehören (heutzutage)zusammen.

Der Mann, der bis 2008 zum Islam gehörte und damals auch öffentlich für den Jihad geworben hat, distanziert sich jetzt von dieser Religion und warnt die Gesellschaft vor dieser Bedrohung.

Das die extreme Seite des Islam eine Bedrohung sein kann, wird ja leider seit Jahrzehnten runtergespielt und jeder, der sich damit auseinandersetzt, wird als Ausländerfeind und/oder Behinderer der achsotollen Integration angesehen.
Wenn die Politiker sich vielleicht schonmal vor 25 Jahren richtig hingesetzt hätten, würden wir jetzt in Deutschland nicht so ein schwarzes Loch haben, welches keiner wirklich begreift und keiner regeln kann(will).
In Vergangenheit wurde das Thema Islam ja komplett verdrängt, bloß damit es keinen Ärger gibt...
(und das, obwohl ja die Lehre des Islam eigentlich den Frieden predigt)

Leider hat diese Variante nicht gezogen. Der Ruf in der weiten Welt ist dieser:
Kommt nach Deutschland, hier kann man den Jihad leben ohne dass man kontrolliert wird.


Wenn ich dann noch so Volksbegehren wie die Abstimmung über den Ethik-/Religionsunterricht sehe, kommt mir das Kotzen.
Warum zum Teufel sollen religiöse Kinder nicht zum Ethikunterricht gehen? Das ist doch wenigstens was Allgemeines, im Gegensatz zum Religionsunterricht..

Was wird wohl passieren, wenn sich die Kinder für eins von beiden entscheiden 'müssen'?
Sie gehen zum Religionsunterricht, klar.
Das wird einer Integration in die moderne Welt bestimmt sehr helfen :-/

Religionspflicht hat an öffentlichen Schulen nix zu suchen!


Gestern gabs den wichtigsten Satz:(sinngemäß)
"Wir müssen den jugendlichen Perspektiven und Alternativen bieten, damit sie nicht Interesse an den Werbungen für den Jihad-Islam bekommen."

in diesem Sinne..

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Mal eine ernstgemeinte Frage:
Meinen Sie, lieber Autor, dass dieser Herr Barino (Den Nachnamen habe ich leider vergessen) wirklich ein Moslem war?
Ist das nicht so etwas "vorgekautes"? Eine sagt etwas schlechtes über ein bestimmtes Thema, die, die das schlechte hören wollten, hören es, werden dadurch bestätigt, dass es im Fernsehen läuft ('Fernsehen, die "Realität" von heute!') und denken sich sogleich: "Das habe ich doch schon immer gedacht!"
Ist das nicht fatal über irgendwas zu urteilen, was man so nicht kennt, wo man nicht urteilen kann? Kann jemand etwas über einen guten Käse sagen, der eigentlich gar keinen Käse mag? Man wird ihn fragen, "Ist dieser Käse gut", er wird sagen, "Nein, ist er nicht".
Man sollte sich doch schon das eine, gewisse Detail ansehen, bevor man über etwas urteilen kann. Wir reden hier nicht von Käse, sondern über eine Religion. Eine Weltreligion. Man geht taktisch und strategisch gegen etwas vor.
Verstehen Sie mich nicht falsch, ich bin zwar Moslem, aber ich mag Deutschland sehr, vor allem habe ich die Offenheit der Deutschen Bevölkerung bewundert, aber das, was ich in den letzten Tagen im Fernsehen gesehen habe, im Radio gehört habe und im Internet gelesen habe, hat mich zutiefst geschockt! Das ist nicht das Deutschland, was ich kenne.
Früher hat man über Islamisten geredet, jetzt redet man den Islam direkt an. 1% sind böse, sie machen die Religion schlecht, müssen dann alle böse sein? Denken Sie daran, wie viele Leute früher Nazis waren, es waren weitaus mehr als nur 1%, ist nun jeder Deutsche ein Nazi? Definitiv nicht, oder? Zumindest würde ich diese Frage mit einem klaren "Nein" beantworten!
Dieser "Barino" hat nur eine Seite der Münze gesehen und urteilt nun über die andere. Er weiß jedoch bisher noch nicht einmal, ob er überhaupt die richtige Münze angesehen hat. Welcher Mensch, der gerade betrügt wird, weiß denn im gleichen Moment, dass er betrogen wird?

In diesem Sinne
Liebe Grüße

BLOOD4U hat gesagt…

erstmal vielen Dank für den Kommentar...

Herr Barino ist ja nur ein Beispiel der letzten Jahre.
Ob er ein Moslem war, kann ich nicht wirklich beurteilen...
(Er hat es zumindest gesagt)

Wir alle wissen, dass eine Minderheit reicht, um das Ganze schlecht dastehen zu lassen, da gebe ich recht...

Nun hat man, wenn man in einer Großstadt lebt, genug Beispiele für mehrere Kulturen.
Ja, es gibt auch genug deutsche oder russische oder oder oder Nachbarn, die nerven oder sich nicht an Regeln halten.

Grade in Berlin haben wir aber doch ca. 30 Jahre Erfahrung im Nebenherleben mit türkischen und arabischen Familien.
Und die ist allenfalls durchschnittlich gut.

Ich erinnere mich an Zeiten, als man ohne Vorurteile in Berlin zum "Türken" ging um dort sein Gemüse zu kaufen. Alle waren freundlich, alle haben einen guten Tag gehabt..

Inzwischen ist das halt anders..

Durch ganz viele Beispiele bekommt man leider einen schlechten Eindruck von der arabischen Kultur.
Es gibt eine komplette moslemische Subkultur in Berlin, die gradezu verhindert, dass eine Annäherung zwischen den Kulturen möglich ist..

Einwanderer in Deutschland haben erstmal mit den deutschen Behörden zu tun und bekommen ein schlechtes Licht von Deutschland, verbringen hauptsächlich Zeit mit Landsmännern und kapseln sich oft ab. Integration wird ja auch nicht angeboten (aber auch leider sehr oft nicht gewollt)
Dadurch bekommt der "Deutsche" ein schlechtes Bild von den Zuwanderern.

Das ist natürlich ein Kreislauf...

Aber man muss es auch mal von einer anderen Seite sehen:
Ich habe Freunde aus diversen Ländern (Griechen, Laoten, Ungarn, Kroaten, Russen, Italiener, etc)

Warum können die sich integrieren und wie normale Europäer benehmen?

Warum gibt es so auffällig oft Probleme mit ZB Türken?

und nicht, dass es nur deutsche sind, die Probleme mit der moslemischen Kultur haben, nein nein...

Viele andere Ausländer haben die gleichen Probleme und sind meist sogar krasser in der Denkweise als Deutsche...

an irgendwas muss es doch liegen...


Oder ist das eine weltweite Verschwörung?